Tutorial: Die richtige Keywordrecherche mit Google
Wenn eine Seite für Suchmaschinen optimiert wird, ist auch die beste OnPage-Optimierung und das weitreichendste Linkbuilding sinnlos, wenn die optimierten Suchbegriffe nicht verwendet werden und der potenzielle Besucher die Website nicht finden kann. Daher erklärt dieses Tutorial die wichtigsten Schritte für die Keywordrecherche über Google.
Schritt 1 – Eventuelle Suchbegriffe finden
Der erste Schritt hat es weniger auf die Technik abgesehen, als viel mehr auf den Menschen hinter dem Computer. Denn um eine Website für Suchmaschinen zu optimieren, müssen Sie sich zunächst einige themenrelevante Suchbegriffe überlegen, die der zukünftige Besucher verwenden könnte. Wichtig ist es, dass Sie objektiv denken: Nicht Sie müssen die Seite finden, sondern Ihr Kunde. Professionelle Suchmaschinenoptimierer ziehen neutrale Dritte in diesen Prozess mit ein, um ein großes Spektrum an möglichen Suchbegriffen zu gewinnen. Notieren Sie Ihre Ergebnisse am besten in Form einer stukturierten Mindmap, die sie im folgenden Schritt abarbeiten.
Schritt 2 – Gefundene Begriffe überprüfen
Im zweiten Schritt geht es darum, die gefundenen Suchbegriffe auf ihren Wert zu überprüfen. Sprich: Wie häufig wird ein jeweiliger Begriff bei Google tatsächlich gesucht. Neben diversen Keyworddatenbanken, die in einem der folgenden Artikel thematisiert werden, bietet Google zwei hauseigene Möglichkeiten:
- Das Google AdSense Keyword-Tool, das eigentlich für die Recherche nach werberelevanten Suchbegriffen für AdWords-Kunden erstellt wurde. Es lässt die Suche nach beschreibenden Wörtern oder Wortgruppen zu, die wahlweise mit oder ohne Synonymen angezeigt werden können. Nach Eingabe des entsprechenden Suchbegriffs wird eine Tabelle erstellt, die die Mitwerbedichte, das Volumen der Suche im vergangenen Monat und das durchschnittliche Suchvolumen darstellt.
- Der Service Google Trends, der grafisch und tabellarisch die Trends einzelner Suchbegriffe oder Wortgruppen darstellt. Neben einer Zeitleiste wird angezeigt, in welchen Regionen, Städten und Sprachen nach dem Begriff gesucht wird – drei wichtige Faktoren, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung für regionale Angebote geht.
Schritt 3 – Begriffe bewerten
Nach dem Sie im zweiten Schritt herausgefunden haben, welche Suchbegriffe für Ihr Projekt in Frage kommen, müssen sie Ergebnisse auf ihre Tauglichkeit überprüfen. Es macht zum Beispiel keinen Sinn, wenn ein Begriff in einem Land häufig gesucht wird, das gar nicht Ihrer Zielgruppe entspricht. Stellen Sie sich daher jeden Begriff in der Praxsis vor und beurteilen Sie, ob Besucher, die über diesen Begriff auf Ihre Website kommen, ein zufriedenstellendes Ergebnis vorfinden. Sobald Sie Suchbegriffe haben, die sowohl häufig genutzt werden, als auch dem Thema Ihrer Seite entsprechen und im Land Ihrer Zielgruppe verwendet werden, können Sie mit der Optimierung beginnen.



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