Klippengänger, oder wenn du am Rande eines Filters stehst…

Ein sehr lustiges Phänomen kann ich im Augenblick auf einem Projekt von mir beobachten. Gerade solche “Klippendomains” die immer mal wieder in einen Filter rutschen und dann wieder rauskommen sind ein sehr interessantes SERPS Phänomen. Irgendwo hab ich an einer Stelle genau so optimiert, das ich immer mal wieder für eine kurze Zeit in einen Filter rutsche. Das Wahnsinnige ist, dass dieser Filter aber nur auf Seiten bzw. Keywordebene funktioniert. Einige Keywords ranken durchgehend. Andere verschwinden immer mal wieder für eine unbestimmte Zeit und tauchen dann wieder wie Phönix aus der Asche wieder auf.

In letzter Zeit (3 Monate) hab ich mit der Seite nichts weiter gemacht. Kein Linkbuilding, ab und zu mal neuen Content nachgeschoben.

Die Frage wie stabilisiert man solche Domains am besten?

Zu erst muss man analysieren, um was für einen Filter es hierbei handelt. Persönlich tendiere ich zu einem Anchortext Filter wobei ich mir da auch nicht sicher bin. Wahrscheinlich hab ich zu krass mit den entsprechenden Linktexten verlinkt. Und jetzt hab ich eine Punkt erreicht, der mich immer wieder mal aus den Serps haut. Bei den 2 Keys wo ich nachgesteuert habe, trifft der Filter nicht mehr so häufig auf.

Bei Keywords die selten von mir mit Links versorgt worden sind, ist es zweigespalten. Bei Keywords mit wirklich wenig Suchvolumen hat sich eingltich nix getan. Bei Keywords mit hohem Suchvolumen wo ich nur mit internen Links gerankt habe, da zeigte sich trotzdem das Bild des Klippengängers. Hier scheint es als würde Google einen weiteren Seiten Übergreifenden Filter anwenden, de sich aber nur auf Keywords mit hohem Suchvolumen beschränkt. Würde durchaus Sinn ergeben, so praktisch eine Trennung zwischen ersten Index und Supplemented Index machen (Ja ich weiss das es ihn angeblich nicht mehr gibt… ). Alles was Supplemented ist, dass wird vom Filter verschont. Alles andere rutscht dann in diesen Filter.

Das Zement Keyword ist ein Key was relativ wenig Suchvolumen verursacht, da scheint es Google nicht zu stören.

Das hier passiert im Augenblick bei mir auf einem relativ überschaubaren Rahmen. Es gibt aber auch Domains so extrem in den Serps ranken, das eine Achterbahnfahrt wie ein Rentnertrip wirkt. Wenn ich mir zum Beispiel den Webkatalog Pixel-Partisan anschaue, hat dieser mit einem relativ ähnlichen Filter zu kämpfen. Und ist die mir am krassesten bekannte Klippengänger Domain. Sehr schön sieht man das bei Sistrix:

Gerade solche Domains sind super Spannend, hier erlebt man Filter an der schmalen Grenze zum Überschreiten, dennoch macht es das nicht leichter zu erkennen wo die Grenze erreicht worden ist.

Was tun also, um das ganze zu stabilisieren?

Mein Tipp, achtet auf eine höhere Ankertext Variation (hier klicken, www.domain.de, Singular/Plural, Synonyme, etc..). Besorgt euch weiterhin mehr Links, so das ihr euer Projekt mehr Trusted bekommt.

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